Optimierung der Tunnelaufweitung bei laufendem Bahnverkehr : Mechanischer Felsausbruch unter Verwendung einerTunnelerweiterungsmaschine (TEM)

Bok av Oliver Spohn
Die Eisenbahntunnelsanierung gewinnt in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Die teilweise 130 bis 150 Jahre alten Tunnel bentigen nmlich aufgrund geologischer und hydrologischer Einwirkungen Sanierungsmanahmen, die nicht durch punktuelle Ausbesserungen instand gesetzt werden knnen, sondern eine Vollerneuerung erfordern. Somit ist gerade auch fr den Einsatz einer Tunnel-Erweiterungsmaschine ein groer Markt vorhanden. Die Deutsche Bahn ist nach RIL 853 angehalten, Tunnelbauwerke regelmig zu begutachten und gegebenenfalls Mngel zu beseitigen. Sollten bei dieser Regelbegutachtung grere Schden zu erkennen sein, sind systematisch Kernbohrungen durchzufhren, die Aufschluss ber Art und Umfang der Schden geben. Aufgrund dieser Erkenntnisse wird seitens der DB Netz' entschieden, ob es zu einer Teil- oder Vollerneuerung der nicht elektrifizierten Tunnel kommt. Bei einer Vollerneuerung ist nach RIL 853.8002 (18) zu prfen, inwieweit dabei der Ausbau nach der Tunnel in Tunnel" Methode erfolgen kann. Grundvoraussetzung ist hierbei die fahrplanmige, eingleisige Betriebsfhrung im Tunnel, einschlielich der fr die Verschwenkung der Gleise in Mittellage erforderlichen Bereiche vor und nach dem Tunnel. Die Manahme, die Tunnel fr die Dauer der Instandhaltungsmanahmen komplett zu sperren, ist insofern nicht durchfhrbar, als viele der sanierungsbedrftigen Tunnel auf verkehrstechnisch wichtigen Strecken mit Anbindung an Ballungszentren liegen. Hinzu kommt, dass viele Privatbahnen gegen Gebhr die Gleise der DB nutzen. Wrden die Gleise von der DB gesperrt, she sich die Bahn mit zahlreichen Schadenersatzforderungen konfrontiert. Schlielich msste die DB die Kosten bernehmen, die durch die Einrichtung von Schienenersatzverkehr fr die Vielzahl an Privatbahnen anfielen. Hauptgedanke fr die Umsetzung des Meielvortriebs bei Tunnelsanierungen war der, mglichst auf den Sprengvortrieb verzichten zu knnen. Dieser fhrte in der Vergangenheit trotz ausreichend